Die Agenda der sambaXP 2026 ist jetzt auf der Konferenz-Website online. Am 20. und 21. April bringt die 25. Ausgabe der internationalen Samba-Konferenz Entwickler, Anwender und Anbieter für zwei Tage zum technischen Austausch rund um Samba, SMB und Interoperabilität nach Göttingen. Die seit 2002 von SerNet organisierte Konferenz wird in diesem Jahr unterstützt von Microsoft, Tranquil IT, SerNet und SAMBA+.
Das Programm beginnt mit Volker Lendeckes „Ein Vierteljahrhundert sambaXP“ und geht dann schnell auf die Fragen ein, die die Samba-Entwicklung heute prägen. Das zeigt sich besonders in der starken Samba-AD- und Sicherheitsschiene. Vorträge über die Entwicklung von Samba-AD, die jüngsten Fortschritte bei der Sicherheit von Samba-AD und praktische Ansätze, um über NTLM hinauszugehen, spiegeln ein Projekt wider, das seine experimentelle Phase längst hinter sich gelassen hat und nun im Hinblick auf Ausfallsicherheit, Authentifizierung und Eignung in komplexen Produktionsumgebungen diskutiert wird.
Die Dateiservice- und Protokollseite der Tagesordnung ist ebenso umfangreich. Sitzungen zu SMB3 Persistent Handles, SMB over QUIC, SMB-Direct, SMB Multichannel, SMB3 POSIX Extensions, Ceph RGW-Zugriff über Samba und laufende Änderungen am Samba VFS weisen auf ein Programm hin, das sich mit Implementierungsdetails, Leistungsfragen und Interoperabilitätsarbeit in einem sich verändernden Ökosystem befasst.
Am Ende des zweiten Tages hat sich der Schwerpunkt eindeutig nach vorne verlagert. Die Abschlusssitzung von Tom Talpey, „The Future of SMB3“, wirft einen Blick auf die nächste Phase des Protokolls. Die diesjährige Konferenz wird vielleicht nicht nur das Erreichte und das im Aufbau befindliche wieder aufgreifen, sondern auch einen Hinweis darauf geben, was dem Projekt in den kommenden Jahren neuen Schwung verleihen wird.
Und wie immer geht es bei der sambaXP nicht nur um Vorträge: Die Veranstaltung ist ein Raum für Diskussionen und Austausch. Neben der Hauptkonferenz umfasst die Woche auch das SNIA SMB3 Interoperability (IO) Lab EMEA vom 21. bis 23. April und den Himmelblau Workshop am 22. April. Das IO Lab wird von SNIA veranstaltet und von Microsoft gesponsert. Die Himmelblau-Sitzung wird von David Mulder geleitet und konzentriert sich auf die Integration von Linux-Clients in Entra ID und deren Verwaltung in Intune mit der aktuellen stabilen Version von Himmelblau. Angesichts Mulders Arbeit an der Entra ID-Authentifizierung und Himmelblau ist der Workshop eine besonders zeitgemäße Ergänzung der Woche - und vor allem sein erster dedizierter Workshop auf der sambaXP zu einem der derzeit am meisten diskutierten Themen der Linux-Identitätsintegration.
Das vollständige Programm ist jetzt verfügbar: https://sambaxp.org.


